Schamanismus-Forschung
In den Jahren 1996 bis 2013 forschte ich ethnographisch zu Schamanismus, Ethnomedizin, indigener Kosmovision und Ritualtransfer in Südamerika, insbesondere im kolumbianischen Amazonasgebiet.
Dabei habe ich mich vor allem mit dem vielschichtigen kulturellen Kontext und der indigenen Ethik des Yagé-/Ayahuasca-Gebrauchs bei den indigenen Aí Cofán im unteren Putumayo befasst. Den Transfer dieses Pflanzenrituals in den globalen Raum und den damit einhergehenden Hype beobachte ich seit vielen Jahren mit großer Skepsis.
Gelegentlich halte ich zu meiner Forschung Vorträge, publiziere oder werde als Expertin zu Konferenzen bzw. Podiumsgesprächen eingeladen.

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Vortrag
Indigene Ethik des Ayahuasca-Schamanismus
am Beispiel der A´i Cofán
Entheoscience, Berlin 2026

Reisende im Strom der Zeit
Zum Yajé (Ayahuasca)-Gebrauch der kolumbianischen Cofán.
Diese ethnographische Langzeitstudie (2000-2013) beschäftigt sich mit dem kulturellen Kontext des Gebrauches der als lebendiges Wesen angesehenen Pflanze Yajé (Ayahuasca) bei den indigenen Cofán (Putumayo, Süd-Kolumbien) sowie der damit verbundenen lokalen Ethik.
Daneben beleuchtet sie u.a. alte und neuere schamanische Netzwerke der Cofán, den Transfer ihrer Yajé-Rituale in urbane Zentren und das Ausland, die Entstehung eines neuen transnationalen Cofán-Novizentums und die Rückwirkung all dessen auf die lokale Ebene.
Die Arbeit stellt den Schamanismus der Cofán als ein offenes System in ständigem Wandel dar und versteht sich als Beitrag zur rezenten Diskussion um Ayahuasca und Globalisierung.
Berlin: LIT-Verlag / Reihe Ethnologie/Anthropology Bd. 64,
LIT-Verlag Berlin 2016










